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Hollinek Mag. Richard

Hollinek Mag. Richard

  • AT, Purkersdorf
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11. Oct 2016 5516

Weg mit den Lipizzanern?

Österreich kennt man wegen seiner Lipizzaner, Berge, Mozartkugeln und seiner SCHNITTPRÜFUNGEN. Nirgendwo auf der Welt gibt es das. Kommt deswegen irgendwer auf die Idee, die Lipizzaner abzuschaffen?

Lipizzaner und Schnittfahren haben eines gemeinsam: sie sind die „Hohe Schule“. Schnittfahren ist die ursprünglichste Form des Rallyefahrens und fordert Fahrer und Beifahrer gleichermaßen. Die genaue Abstimmung des Fahrzeuges, der Instrumente und das Nachvollziehen der Linie des „Vermessers“ sind von entscheidender Bedeutung.

Viele Veranstalter mögen Schnitt-SPs nicht, weil sie technisch und organisatorisch aufwendiger sind als Timings. Die Kilometrierung muss durchgängig exakt sein, die Strecke mit Bedacht ausgewählte werden und die Schnitte angepasst sein. Dem Zeitnehmer darf nichts passieren, denn hier kann man kein ein zweites Mal fahren. Also auch „hohe Schule“ für Veranstalter!

Es gibt zahlreiche Varianten Schnitt zu fahren, wobei die Variante aus der TAGESZEIT zu starten, die wohl kritischste ist, da es gilt die Veranstalterzeit mit SÄMTLICHEN Uhren der TEAMS zu synchronisieren. Das kann nicht jeder und nützt außerdem nichts, da jede Uhr anders geht (siehe Blog „Weg mit der Tageszeit“).

Man kann natürlich mit einer beim Start aufgestellten VERANSTALTERUHR in die SP einstoppen, dann muss nur der Zeitnehmer seine Start- und Zieluhren synchronisiern (das muss er ohnehin immer).

Die beste Methode ist allerdings, von LS zu LS den Schnitt zu überwachen. Dabei können die LS geheim und/oder sichtbar sein (die Lichtschranken sollten KEINES Falls auf einer Landmark stehen). Diese Variante kann man auch „Open Window“ fahren, was so viel bedeutet, dass jedes Team in die SP einfahren kann wann es will und es damit zu keinen elenden Wartezeiten und Staus kommt. Außerdem kann man abwarten wenn gerade ein Traktor oder ähnliches „Hindernis“ in die Strecke eingefahren ist.

Eine besondere Art „Schnitt“ zu fahren, hat die Kremstal-Classic: sichtbarer LS an einer bekannten Landmark, kurz danach ein Schlauch mit dem eine Mindestgeschwindigkeit gemessen wird. Diese könnte theoretisch auch dem geforderten Schnitt entsprechen.

Wenn ich die Wahl hätte, entweder die Schnitt-SPs oder die Lipizzaner abzuschaffen, bin ich eindeutig für die Lipizzaner!

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Kommentare

karl-eder
11. Oct 2016

Hallo,

sehr treffender Vergleich (absolut ernst gemeint). Ein Pferd würde nie im Leben von selbst sich in dieser Form bewegen bzw. diese Figuren vorführen. Genauso empfinde ich persönlich das "Schnitt fahren" als eine total abwegige Art ein Kfz zu bewegen (immer schon). Wem es aber gefällt, der soll es machen.

Ja, auch bei meinen Veranstaltungen hat es das gegeben, aber halt weil es mir eingeredet wurde - "muss man haben", oder weil man ja doch dazu neigt bei anderen abzuschauen. Mittlerweile bin ich zu einer anderen Überzeugung gelangt, nämlich, dass die erfolgreichsten Veranstaltungen jene sind, die sich nicht zu viel an anderen orientiert haben.

Aus Veranstaltersicht halte ich aber allgemein die Durchführung von Prüfungen im normalen Straßenverkehr für immer problematischer:
1) andere Verkehrsteilnehmer wissen ja nicht was wir da tun.
2) Rallyeteilnehmer (auch ich selber) neigen dazu während einer SP wenig Rücksicht auf den anderen Verkehr zu nehmen, was der Verkehrssicherheit auch nicht zuträglich ist. Was man hier oft als Zeitnehmer sieht ist (auch bei Spitzenfahrern) oft haarsträubend.

Viele Grüße
Karl Eder

hollinek
11. Oct 2016

Ist das Ihre persönliche Meinung oder sprechen Sie auch für den ÖMVV?

roadstertouren
11. Oct 2016

Ich finde es schön, dass es Veranstalter gibt, die Schnittfahren im Programm haben.

Die Veranstalter der Rallyes, bei denen wir dabei waren, haben sich die Anregungen - gerade wegen der Sicherheit - der letzten Jahre zu Herzen genommen und sehr gut umgesetzt.
Ob wir damit eine Behinderung für den normalen Verkehr darstellen liegt zu einem großen Teil auch an uns Teilnehmern. Wir (in der Corvette) geben in Schnittprüfungen andere Verkehrsteilnehmern auch Zeichen, wenn sie uns problemlos überholen können.
Einmal hatten wir ein Problem, aber nicht, weil wir behinderten, sondern weil wir von einer Motorradfahrerin bei einem eher langsamen Schnitt eingebremst wurden.

Ich finde die österreichische Eigenheit der Schnittprüfungen sollte bestehen bleiben. Für uns gehört es einfach dazu.

Ich wiederhole mich - es liegt an den Veranstaltern Straßen zu finden, wo Schnittfahren relativ problemlos möglich ist und es gelingt immer wieder sehr gut.

Was mir unabhängig vom Schnittfahren auffällt, ist, dass "normale" Verkehrsteilnehmer relativ wenig Rücksicht auf uns und die Technik des alten Autos nehmen. Da wird schon mal geschnitten, reingezwickt, einem der Sicherheitsabstand "geklaut" oder einem einfach nur im Weg gestanden, um schnell ein Foto zu machen und das führt viel öfter zu brenzligen Situationen als Schnittfahren.

Was auch auffällt - wenn die Messung wirklich geheim ist, gibt es kaum "blöde" Situationen, weil man ja versucht permanent im Schnitt zu fahren. Dort wo die Lichtschranken doch sichtbar sind, wird schon mal hart gebremst oder wenig Intelligent beschleunigt um im richtigen Zehntel drüber zu fahren. Obwohl ich aus technischer Sicht kein großer Freund der GPS-Messung bin, bringt sie aber ein wenig mehr Sicherheit in die Rallyes.

Es ist mir schon klar, dass einem Zeitnehmer haarsträubende Dinge unterkommen können, aber vielleicht war dann die Lichtschranke "zu wenig" geheim ;-)

Schöne Grüße
Gerhard

karl-eder
11. Oct 2016

alles was ich hier poste ist meine persönliche Meinung, sonst würde ich mich ja als "ÖMVV" anmelden. Wenn ich hier auf vergangene Ereignisse (zwecks besserem Verständnis der Situation) zurückgreife, so ist es auch meine persönliche Erfahrung.

Noch nicht gefallene Entscheidungen oder Prognosen darüber werden von mir hier sicher nicht in irgendeiner Form veröffentlicht oder kommentiert.

Karl Eder

Palten
11. Oct 2016

Lieber Herr Eder,
Schnittfahren als total abwegige Art, ein Kfz zu bewegen? Hmmm ... Abwegiger als Lichtschranken auf ein Hundertstel auszulösen oder mit dem linken Vorderrad auf einem Kanaldeckel stehen zu bleiben?
Wie Sie hervorheben, ist das Ihre (gewohnt pointiert ausgedrückte) persönliche Meinung. Recht haben Sie: Wer mag, der soll Schnittfahren. Wer nicht, lässt es bleiben. Wer mag, soll aber auch können und die passenden Veranstaltungen dazu finden. Die Ausschreibung sagt, was man "kauft", jeder kann sich darauf einrichten.
Die sogenannte "Gefährlichkeit" des Schnittfahrens ist eine Frage, die vor allem die Organisation und damit den Veranstalter betrifft. Schnittfahren auf der vielbefahrenen Bundesstrasse? Keine gute Idee. Schnittfahren auf wenig befahrenen Nebenstrassen? Ja, bitte! Da kommt man mit "Zivilfahrern" kaum in G'wirks, außerdem ist es anspruchsvoller und macht mehr Spaß. Die vorgegebene Schnittgeschwindigkeit ist der Strecke anzupassen. Sagt ja niemand, dass es zum Stunt werden muss. Vor allem auch für ältere und schwächere Fahrzeuge.
Eine weitere, immer wieder gehörte These: Schnittfahren lenkt ab, der Fahrer achtet nicht auf das, was um ihn herum passiert und gefährdet damit sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Hmmm ... Ist der "Zivilfahrer", der während der Fahrt mit seiner Gemahlin am Nebensitz über die bevorstehende Ehescheidung streitet, oder dessen Kleinkind auf der Rückbank sich kurvenbedingt die Seele aus dem Leib speibt, weniger abgelenkt? So gesehen dürften wir alle - zivil unterwegs oder bei Rallies - nur dann ins Auto steigen, wenn wir gerade im Zustand höchster buddhistischer Gelassenheit sind (Vollkommenheitsstufe eins). Oder?

Palten
11. Oct 2016

Wie Gerhard richtig schreibt: Die Verantwortung liegt immer bei uns - und zwar auch die Verantwortung dafür, in einer heiklen Verkehrssituation (Mähdrescher im Weg ...) allenfalls zu bremsen und nicht zu überholen, auch wenn der Beifahrer unmissverständlich kundtut, es sei dringend geboten, sich zu beeilen!
Wir wollen alle unbeschädigt bleiben, andere unbeschädigt lassen und auch das eigene vielgeliebte und mit Hingabe gepflegte fahrende Kulturgut nicht ruinieren.
Und noch etwas: Der Topolino, die Bianchina, der Puch 500, das 12PS-Entchen, alle diese großartigen Fortbewegungsmittel bremsen auch im Zivilverkehr die anderen Zivilen, die Modernen, Großen, Starken, Schnellen … wollen Sie diese kleinen Pferdchen im Stall stehen lassen, damit sie niemanden behindern? Herr Eder, das wollen Sie ganz bestimmt nicht…!
Somit mein Plädoyer: Für die Beibehaltung und Durchführung von Schnittprüfungen! Für ein nationales Alleinstellungsmerkmal! Und auch für Topolino, Bianchina und Co, und von mir aus auch für Lipizzaner …
Herzliche Grüße,
Eva Palten
PS: Kann mir vorstellen, dass Sie mittlerweile bereits Ihre Memoiren unter dem Titel „Aus dem Leben eines Zeitnehmers“ veröffentlichen könnten und das ein recht dickes Buch würde – meinen Respekt für die Ausübung dieser schwierigen Funktion, wenn etwas nicht klappt, bekommen Sie sicher oft als erster die Prügel …


hollinek
11. Oct 2016

Der ÖMVV ist die Dachorganisation der Vereine, in denen wir unser Oldtimerhobby betreiben. Langsam frage ich mich, wie wir uns von einem Generalsekretär "vertreten" lassen müssen, der eine so ausgeprägt restriktive persönliche Ansicht über Oldtimer im Straßenverkehr hat (dahin dodeln)? Weiters frage ich mich, wie man mit einer solchen Einstellung die Motivation aufbringen kann, für eine Zeitnehmung solch abartiger Veranstaltungen von UNSEREN Vereinen zur Verfügung zu stehen?

roadstertouren
11. Oct 2016

Interessante Fragestellung. Nachdem ja Vereine per Definition nicht gewinnorientiert sein dürfen, wird es nicht ums Geld gehen.

karl-eder
11. Oct 2016

Werter Herr Mag. Hollinek,

zu den Verhältnissen im ÖMVV:
es steht jedem Club (der im ÖMVV Mitglied ist) frei einen entsprechende Vorschläge/Anträge zur Diskussion zu bringen oder eine Abstimmung zu beantragen - auch darüber ob ein Vorstandsmitglied vielleicht untragbar ist - also ich habe da kein Problem damit, auch nicht mit der Akzeptanz eines Abstimmungsergebnisses. Nur überschätzt die Gruppe der "Wertungsfahrer" (mit und ohne Schnittprüfungen) ihre Anzahl bzw. Gewichtung in der gesamten Clubszene gewaltig (meine persönliche Meinung), oder um es klarer eindeutig auszudrücken: ob es das "Schnitt fahren" gibt oder nicht interessiert die überwiegende Mehrheit der Oldtimerbesitzer so viel wie das berühmte umfallende Fahrrad in China...

Tätigkeit als Zeitnehmer: das ist so wie mit meinem Hauptberuf als Sachverständiger, da mache ich auch sehr viele Gutachten für Fahrzeuge, die ich mir nie im Leben kaufen würde. Es ist ein Job den ich nach bestem Wissen und Gewissen ausführe - und darum sind meine Gutachten auch möglichst objektiv (ganz kann man eine emotionale Komponente nicht ausschließen) und sachlich gehalten.

Was ganz persönliches: es war mir schon in der Schule reichlich egal, so lange die Noten im Bereich 1 bis 3 lagen, Freizeitbeschäftigungen hatten den höheren Stellenwert als zwanghaft lernen...

Aber keine Angst, den von Ihnen herbeigeredeten Gewissenskonflikt werd' ich mir zukünftig kaum mehr antun - lieber ein gemütliches Wochenende verbringen als den Stress mit der Zeitnehmung antun - vielleicht ein paar Gutachten machen, da verdien' ich mehr - ohne Stress... oder an den (vernachlässigten) eigenen Fahrzeugen schrauben - kann auch sehr entspannend sein, oder bei einer Veranstaltung teilnehmen, wo es entspannt zugeht (aber sicher nicht mit Juxwertungen, für die habe ich auch nichts übrig)

Wünsche Euch allen weiterhin viel Spass beim "hundertstel Sekunden" suchen...

Viele Grüße
Karl Eder

hollinek
12. Oct 2016

Zusammengefasst: sie mögen keine Schnittprüfungen, keine Hundertstel-Messungen, keine Juxprüfungen, keine Trainierer und so weiter ... Gewissenskonflikte kann man nicht herbeireden - die hat man!
PS: vor ca. 18 Jahren haben mein Sohn und ich bei Ihnen einen Oldtimerrallykurs gemacht und mir ist noch gut in Erinnerung mit welcher Leidenschaft sie das gemacht haben - wo ist sie geblieben?

JagDrivers
12. Oct 2016

Wir möchten hier ein ganz klares Pro Schnittprüfungen vorbringen.

Für uns stellen Schnittprüfungen die wohl schwierigsten Aufgaben in diesem Sport dar, da ist das Team aus Fahrer/in und Co. gemeinsam gefordert, vor allem in der Sanduhrklasse. Das Koordinieren von Stoppuhr, Papiertabelle, Navigation, Drehzahl, Geschwindigkeit und „Drumherum“ ist echte Teamarbeit und kann mitunter auch ganz schön stressig werden. Umso schöner das Gefühl, wenn man eine SP gut geschafft hat.
Bei den Timingprüfungen beschränkt sich der Beitrag des Co`s ja „nur“ auf das Zählen.

Als wir vor zwei Jahren bei der Schulung von Harald Neger zum ersten Mal Schnitt gefahren sind, war das ein ziemliches Desaster und wir dachten, das wir das nie lernen würden. Mittlerweile hat sich das geändert, wir fahren sehr gerne Schnitt und können dies auch recht gut. Wobei ich hervorheben möchte, dass Ingrid als Fahrerin hier noch einen Tick besser ist als ich.

Sicherlich stellen Schnittprüfungen höhere Anforderungen an die Veranstalter und es ist schön, dass bei zahlreichen Veranstaltungen Schnittprüfungen einen hohen Stellenwert einnehmen. Bei der Planung für 2017 gehen unsere Überlegungen auch dahingehend, eher Rallyes mit mehr Schnittprüfungen zu fahren, wie das Warm-up, die Höllental, die Alpenfahrt und dafür eher auf Veranstaltungen ohne Schnittprüfungen bzw. mit Pseudoschnittprüfungen zu verzichten.

Wir sehen überhaupt keinen Grund, die Schnittprüfungen abzuschaffen, nur weil das in anderen Ländern nicht praktiziert wird. Die Anpassung an den internationalen Mainstream hat sowieso schon zu viele Lebensbereiche erfasst.
Für alle, die keine Schnittprüfungen fahren wollen, gibt es ohnedies bei den allermeisten Rallyes die Möglichkeit, nur Timingprüfungen zu fahren.

karl-eder
12. Oct 2016

Wo lesen Sie heraus, dass ich keine hundertstel Messung mag??? - Das ist ja eine arge Verdrehung der Tatsachen! Wenn das so wäre, hätte ich nicht die Abweichung der Geräte hier veröffentlicht.

Ob jemand trainiert oder nicht ist mir egal, bzw. kann das niemandem verboten werden. Habe das auch in einem Gespräch mit Michael Berger (dessen Name in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird) klargestellt.

Unter Juxwertungen verstehe ich Dinge die nichts mit dem Fahrzeug zu tun haben bzw. die Teilnehmer vor den anderen mehr oder weniger bloßgestellt werden.

Wer bei mir auf einer Schulung war oder an einer Fahrerbesprechung teilgenommen hat, weiß auch, dass eine meiner Grundaussagen ist "es geht um einen Pokal um ein paar Euro, dafür steht kein Risiko dafür, weder am Fahrzeug und schon gar nicht die Gefährdung der Gesundheit."

Auswahl von SP-Strecken: auch hier können derart viele Einflüsse eintreten, die trotz bester Vorbereitung zu Problemen führen. Der allgemeine Personalmangel der Veranstalter macht es nicht leichter, als noch bei jedem Start einer SP jemand dort stand konnte man hier wesentlich besser reagieren. Wenn heute 2 Stunden vor der Rallye ein km-Taferl umgeführt wird gibt's Verwirrung.

Und hier sind wir bei einem wesentlichen Punkt: der normale Straßenverkehr hat in den letzten 20 Jahren (auch vorher schon) massiv zugenommen, und wenn ich jetzt die Problematik von Wertungen - egal ob sichtbar oder geheim - auf öffentlichen Straßen anspreche, dann nicht um die Oldtimerfahrer bei anderen madig zu machen, sondern um Kritik von außen im Vorfeld zu vermeiden und das Verständnis für unser Hobby zu erhalten.

Meine Leidenschaft gehört nach wie vor Veranstaltungen wo in sinnvollen Etappenlängen relativ viel gefahren wird, eventuell auch mit Abkürzungen für EHRLICHE ältere oder schwächere Fahrzeuge, und kurzen SPs wo Sollzeiten oder -Geschwindigkeiten gemessen werden.

Karl Eder

hollinek
12. Oct 2016

Zum Thema Sicherheit möchte ich den Blog von E.Palten zitieren: "Ist der "Zivilfahrer", der während der Fahrt mit seiner Gemahlin am Nebensitz über die bevorstehende Ehescheidung streitet, oder dessen Kleinkind auf der Rückbank sich kurvenbedingt die Seele aus dem Leib speibt, weniger abgelenkt? So gesehen dürften wir alle - zivil unterwegs oder bei Rallies - nur dann ins Auto steigen, wenn wir gerade im Zustand höchster buddhistischer Gelassenheit sind (Vollkommenheitsstufe eins). Oder?"

hollinek
12. Oct 2016

Bevor ich das letzte Thema vor dem November Termin anspreche, eine kurze Analyse der "Minderheitenfrage":
Bei der STM kamen nach den Regeln der STM lediglich 19 Teams in die Wertung (alle Klassen).
Weitere 21 Teams haben nur ein Ergebnis und werden daher nicht voll gewertet.
Betrachtet man alle STM und Cup Veranstaltungen zusammen in einer "klassenlosen" Gesamtwertung, haben 477 Teams an einem STM/Cup-Lauf teilgenommen und 90 davon sind in der jeweiligen Gesamtwertung zumindest einmal unter die Top-Ten gekommen. Macht sich der ÖMVV die Minderheit selber?

roadstertouren
12. Oct 2016

Zum Themenkreis "Probleme im Vorfeld vermeiden" und "Verständnis für unser Hobby erhalten"

Es gibt ganz viele Strecken, wo die Probleme vermieden werden, weil dort eben praktisch niemand unterwegs ist. Manche Veranstalter schaffen das immer wieder.

Und Verständnis erhalten funktioniert zum Beispiel auch über Öffentlichkeitsarbeit. Wenn die "normalen" Verkehrsteilnehmer nur ein wenig über unser Hobby wissen, ist viel eher das Verständnis da. Das kann natürlich jeder Verein für sich erledigen, aber der ÖMVV könnte da vielleicht mehr tun. Zum Beispiel über die Autofahrer-Clubs oder vielleicht über ganz andere Kanäle - Kontakt zu Autorevue und autorevue-TV gibt's ja, wie es scheint. Kontakt zu anderen Medien kann man finden.
Wir dürfen nicht vergessen, dass eine überwiegende Mehrheit gar nicht weiß, was wir eigentlich tun.

Palten
12. Oct 2016

Danke Gerhard! Ganz wichtiger Hinweis!
Liebe Grüße Eva

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